IAAP: VAR-Technologie

Bei der 132. Jahresversammlung des International Football Association Board (IFAB) wurde das fünfstufige Unterstützungs- und Bewilligungsprogramm zur VAR-Einführung (IAAP) verabschiedet, das jeder Wettbewerb, der das VAR-System gemäss Spielregeln nutzen möchte, durchlaufen muss.

 

Der dritte Schritt des IAAP betrifft die technologischen Mindestanforderungen, die ein VAR-System in einem Live-Pflichtspiel erfüllen muss. Das IAAP-Dokument zur VAR-Technologie, das weiter unten heruntergeladen werden kann, definiert die Mindestvorgaben für den Video-Überprüfungsraum – d. h. Standort, Kamerasignale, Ausstattung, Aufzeichnung und Übermittlung der Signale an die spielübertragende Sendeanstalt sowie Vorgaben für die virtuellen Abseitslinien – sowie für den Schiedsrichter-Videobereich und das Schiedsrichter-Kommunikationssystem.

Technologietests bei Freundschaftsspielen müssen von der FIFA weder geprüft noch bewilligt werden. Die FIFA empfiehlt aber dringend, dieselben Teststandards und -stufen anzuwenden wie bei Pflichtspielen.

Alle Organisatoren, die VAR bei ihren Wettbewerben einführen möchten, müssen sämtliche Schritte des IAAP einhalten, einschliesslich Technologietests und Bewilligung seitens der FIFA. Wettbewerbsorganisatoren, die VAR bei Pflichtspielen bereits einsetzen, müssen ihre VAR-Technologie nicht prüfen und bewilligen lassen. In Stadien, in denen der jeweilige Wettbewerbsorganisator VAR noch nie eingesetzt hat, müssen allerdings Technologietests durchgeführt werden.

Unter dem folgenden Link können die geltenden Anforderungen studiert und heruntergeladen werden: IAAP: VAR-Technologie (nur auf Englisch verfügbar). Bei diesem Dokument handelt sich nur um eine erste Version, die zu gegebener Zeit aktualisiert wird.