FIFA weitet Kooperation mit Weltverband der Sportartikelindustrie aus

Mit erheblichem Aufwand und großer Sorgfalt betreibt die FIFA ihr soziales Engagement und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur partnerschaftlichen Führung des Fussballs. Dabei nehmen die Bekämpfung von Kinder- und Zwangsarbeit, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und der Umweltschutz einen immer höheren Stellenwert ein.

Als Weltfussballverband steht die FIFA nicht nur mit ihren Mitgliedsverbänden in ständigem Austausch, sondern auch mit internationalen Entwicklungsagenturen, Nichtregierungsorganisationen und vielen weiteren Akteuren, die den Sport zum Erreichen positiver gesellschaftlicher Veränderungen einsetzen wollen.

Die Zusammenarbeit mit erfahrenen und stark vernetzten Organisationen eröffnet zusätzliche Ressourcen und Möglichkeiten sowie Know-how und unterstützende Strukturen für die Umsetzung fussballbasierter Programme an der Basis. Soziale Verantwortung wird bei der FIFA großgeschrieben.

Um dieser Verantwortung mehr Ausdruck zu verleihen, weitet die FIFA die Kooperation und den Austausch mit dem Weltverband der Sportartikelindustrie (WFSGI) aus und intensiviert die Zusammenarbeit.

Fairen Handel fördern, Kinderarbeit bekämpfen
Als maßgebliches Gremium für die weltweite Sportartikelindustrie ist der Weltverband der Sportartikelindustrie darin bestrebt, faire und umweltverträgliche Arbeitsbedingungen zu fördern. Die Ideale des WFSGI sind die des Sports. Die Organisation setzt sich für Fairness, Ehrlichkeit, gegenseitiges Verständnis und hohe ethische Standards in den Fabriken ein, die die Sportartikel herstellen.

Viele Unternehmen konzentrieren sich heute bereits auf globale, gesellschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung, Arbeits- und Gesundheitsfragen.

Themen, die auch für die FIFA einen hohen Stellenwert haben. Die Bekämpfung von Kinder- und Zwangsarbeit, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und der Umweltschutz stehen im Fokus der Kooperation zwischen der FIFA und dem WFSGI.

Verhaltenskodex und anerkannte Richtlinien
Als einen der ersten Schritte hat die FIFA die Anforderungen an ihre Lizenznehmer im Rahmen des FIFA-Qualitätsprogramms für Fussbälle erhöht. Bei der Produktion dieser Bälle müssen sich die Lizenznehmer vollständig an den Verhaltenskodex des WFSGI halten und nicht nur - wie bislang - bestätigen, dass die Herstellung ohne Kinderarbeit erfolgte.

Für das neue FIFA-Qualitätsprogramm für Torlinientechnologie ist die Einhaltung der Richtlinien des WFSGI außerdem eine Grundvoraussetzung für den Abschluss eines Lizenzvertrages.

Der Verhaltenskodex des WFSGI bezieht sich nicht nur auf Kinderarbeit, sondern beinhaltet auch weiterführende weltweit anerkannte Richtlinien in Bezug auf Arbeitszeit, Sicherheit am Arbeitsplatz, Zwangsarbeit und Umweltschutz. Nur nach einer umfassenden Prüfung durch den WFSGI wird die vorgeschriebene Bestätigung ausgestellt. Nur Firmen, die den international festgelegten Mindestanforderungen entsprechen, können Lizenzpartner der FIFA werden.