Startschuss für neue Studien zur technischen Weiterentwicklung von Fussbällen

Neue technische und medizinische Erkenntnisse haben auch im Fussball einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Spielerausrüstung wie Schuhe, Trikots, Kunstrasen oder Bälle. Um diese Entwicklung im Bereich der Fussbälle noch effektiver zu gestalten, startet die FIFA drei neue Studien.

FIFA-Players-Perception-Studie: Bedürfnisse der Profis im Fokus
In Zusammenarbeit mit der Universität Loughborough und der Interessensvertretung für Profifusballer FIFPro hat die FIFA im Oktober 2012 eine neue Studie zum Thema Fussbälle gestartet. Mit der sogenannten Players-Perception-Studie sollen die für den professionellen Fussballer wichtigsten Spieleigenschaften eines Fussballs identifiziert werden. Hierzu werden professionelle Fussballer weltweit befragt, was einen idealen Fussball ausmacht. Die ersten Ergebnisse werden für Mitte 2013 erwartet.

Datenbankanalyse
Parallel zur Players-Perception-Studie werden in Zusammenarbeit mit der EMPA (Forschungsinstitution für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung) Balltestergebnisse der vergangenen 16 Jahre ausgewertet und analysiert, um Erkenntnisse für die Qualitätssicherung und technologische Entwicklung von Fussbällen zu gewinnen.

Entwicklungen kommen der Nachwuchsförderung zugute
Die Aktivitäten der FIFA sind nicht auf den Profi- und Erwachsenenbereich beschränkt. So legt eine weitere aktuelle Studie ihren Schwerpunkt auf den Fussball-Nachwuchs. In Kooperation mit der FIFA-Medizinabteilung F-MARC sollen die Anforderungen für spezielle Kinderfussbälle untersucht werden. Dabei geht es vorrangig um medizinische Aspekte. Die Ergebnisse münden unter anderem in Empfehlungen für die ideale Größe und das optimale Gewicht von Fussbällen für unterschiedliche Altersklassen. Ziel ist es, Kinder mit geeignetem Material in ihrer fussballerischen Entwicklung besser zu unterstützen.