Testresultate aus 16 Jahren FIFA-Qualitätsprüfung für Fussbälle

Seit dem Start des FIFA-Qualitätsprogramms für Fussbälle im Jahr 1996 wurden über 1.300 verschiedene Ballmodelle von der EMPA entsprechend den Kriterien FIFA APPROVED oder FIFA INSPECTED geprüft und zertifiziert. 

Im Rahmen einer Kompetenzinitiative zur technologischen Weiterentwicklung von Fussbällen, zu der u. a. auch die "Players Perception"-Studie mit der Universität Loughborough gehört, hat die EMPA sämtliche Tests seit 1996 in einer umfangreichen Analyse ausgewertet, miteinander verglichen, Trends festgehalten und Korrelationen herausgearbeitet. 

Die Resultate zeigen, dass durch das FIFA-Qualitätsprogramm die Qualität der getesteten Fussbälle gesteigert werden konnte. Außerdem geben die detaillierten Analysen Aufschluss darüber, wo mögliche Anpassungen der Qualitätskriterien in Zukunft Sinn machen könnten, um die Weiterentwicklung von Fussbällen zu fördern und höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. 

Einige Ergebnisse zusammengefasst:

• Der Prozentsatz der Bälle, die gemäß dem höheren FIFA APPROVED Standard getestet werden, ist konstant hoch und liegt deutlich über der Zahl der INSPECTED Tests (69 % zu 31 %).

• Seit 1996 ist der Prozentsatz der Bälle, die die Tests nicht bestanden haben, kontinuierlich gesunken (APPROVED Ø-Durchfallquote von 56 % zu 34 %).

• Die meisten Bälle scheitern bei den Wasseraufnahme-, Ballrücksprung-, Schuss- und Rundheitstests.

• Die Entwicklung neuer Fertigungstechniken hat seit 2004 für deutliche Verbesserungen der Testergebnisse gesorgt, auch bei den traditionell genähten Bällen.