Torlinientechnologie bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™

Die Torlinientechnologie (GLT) wurde bei allen 64 Spielen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ erfolgreich eingesetzt. Mit dem kamerabasierten System von GoalControl, das gemäß FIFA-Handbuch von Labosport getestet wurde, feierte die GLT damit bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ eine gelungene Premiere. Ihre Nagelprobe erlebte sie im Spiel zwischen Frankreich und Honduras, als der Schiedsrichter dank ihrer Hilfe auf Tor entschied. Daneben half sie den Spieloffiziellen bei weiteren umstrittenen Szenen, insbesondere beim Tor von Bryan Ruiz für Costa Rica gegen Italien, das Erinnerungen an Frank Lampards Schuss von 2010 weckte.

Die GLT kam auch bei Verlängerungen und Elfmeterschießen zum Einsatz und zeichnete somit auch den Elfmeter des niederländischen Verteidigers Ron Vlaar im Halbfinale gegen Argentinien auf. Hätte Vlaars Schluss die Linie überquert, hätte das System dem Schiedsrichter folglich Tor angezeigt, auch wenn dies letztlich belanglos gewesen wäre, da der Schuss bereits abgeschlossen war, als der Ball von der Schulter des Spielers auf die Linie kullerte, nachdem der Torhüter den Schuss abgewehrt hatte.

Die Zuschauer in den Stadien und vor den Fernsehern konnten ebenfalls von den Vorzügen der Technologie profitieren. Strittige Szenen wurden wiederholt und mit "Tor" oder "kein Tor" aufgelöst.

Die Technologie, die zuvor schon bei drei FIFA-Wettbewerben zum Einsatz gekommen war, hat auf der größten Bühne der Welt eine weitere Bewährungsprobe bestanden.